Es sind nicht nur die Türen, die fehlen. Während für den Ringlokschuppen bereits ein Konzept steht, ist über die weitere Zukunft der Drehscheibe nichts in Erfahrung zu bringen. Nach wie vor fristet sie ihr Dasein und muss weiterhin Wind, Wetter und Vandalismus ertragen. Auch an dem wieder zunehmenden Bewuchs hat man nichts mehr geändert.
Arbeitssicherheit war auch damals zunehmend ein Thema. Nicht nur die elektrischen Einrichtungen waren abgedeckt und in feuchtigkeits- und staubgeschützten Isolierstoffgehäusen untergebracht. Auch die drehenden Teile des Getriebes und der Bremse befanden sich unter einer Blechabdeckung. Die komplette Seilwinde ist durch einen Holzkasten abgedeckt.. Bei genauem Hinsehen erkennt man sogar den gummierten Antirutschboden des Drehscheibenhäuschens. Während der Blechdeckel nicht weit gefallen ist, findet sich die Holzabdeckung einige Meter entfernt in der Drehscheibengrube wieder. Sie wird mit Sicherheit nicht dorthin geweht worden sein.
Fotos: Sammlung BEF